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Das Gehirn regelt mit Hilfe der Hormone den weiblichen Zyklus
Das Gehirn ist wie bei allen biologischen
Rhythmen in unserem Körper auch bei den Fortpflanzungsvorgängen die
oberste Leitzentrale. Die Rolle wird verständlich, wenn man weiß,
dass in unserem Gehirn alle äußeren und inneren Reize aufgenommen
und verarbeitet werden. Auch die Steuerung unserer Emotionen und
Gefühle wie Liebe, Erregung und Lust ist Aufgabe des Gehirns.
Am Anfang des weiblichen Zyklus steht das Hormon GnRH (Gonadotropin
releasing Hormone), auch Freisetzungshormon genannt). Es
wird im Gehirn ausgeschüttet und veranlasst in einem anderen
Bereich des Gehirns die Freisetzung der
Fruchtbarkeitshormone FSH (Follikel
stimulierendes Hormon) und LH
(luteinisierendes Hormon). Beide Hormone wirken über das Blut
auf die Eierstöcke.
Das Einhalten einer bestimmten Reihenfolge bei der
Hormonfreisetzung ist wichtig, weil nur auf diese kontrollierte
Weise die Voraussetzung für eine erfolgreiche Schwangerschaft
geschaffen werden kann.
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