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Alternativen zur Kinderwunschbehandlung

Was versteht man unter einer Leihmutterschaft?

Wer sind die Ansprechpartner, wenn Paare Hilfe bei ihrem unerfüllten Kinderwunsch suchen?


Was versteht man unter einer Leihmutterschaft?
Eine Leihmutterschaft besteht, wenn Frauen, die wegen einer Gebärmutteroperation oder -erkrankung nicht schwanger werden können, das Austragen einer Leihmutter überlassen. Dazu werden der Patientin Eizellen entnommen, mit dem Samen des Partners befruchtet und zum entsprechenden Zeitpunkt in die gesunde Gebärmutter der Leihmutter eingebracht. Entsteht eine Schwangerschaft, wird diese von der Leihmutter ausgetragen. Ein Kind mit Hilfe einer Leihmutter zu bekommen, kommt nur für Frauen infrage, die befruchtungsfähige Eizellen produzieren. Die Leihmutterschaft ist in Österreich verboten.

Wer sind die Ansprechpartner, wenn Paare Hilfe bei ihrem unerfüllten Kinderwunsch suchen?
Um die Ursachen für den sich nicht erfüllenden Kinderwunsch zu finden, suchen Paare früher oder später ärztliche Hilfe. Primäre Ansprechpartner sind in der Regel der betreuende Gynäkologe und gegebenenfalls ein Urologe oder Androloge. Sie werden zuerst versuchen, die Gründe für die Unfruchtbarkeit herauszufinden. Je nach Diagnose kann es unter Umständen notwendig werden, das betroffene Paar an ein so genanntes Zentrum für Kinderwunschbehandlung (auch Fertilitätszentrum) weiter zu verweisen, in dem dann spezielle Behandlungsmethoden wie die assistierte Befruchtung angewandt werden können. Im Verlauf der medizinischen Behandlung kann es viele Momente geben, in denen bei dem behandelten Paar das Bedürfnis nach psychologischer Unterstützung beziehungsweise Beratung auftaucht. Abgesehen von den behandelnden Ärzten kommen für ein ausführliches Gespräch zum Beispiel Psychologen oder Psychotherapeuten infrage, die häufig von den genannten Fertilitätszentren vermittelt werden. Manchmal kann auch der Austausch mit anderen Betroffenen für die Bewältigung und Verarbeitung der eigenen Situation sehr hilfreich sein. In Selbsthilfegruppen können Paare unter Umständen offener über ihre Probleme sprechen als mit Ärzten oder Psychologen.



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Letzte Änderung:20.04.2009