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Entspannung
Atmen Sie tief durch – und entspannen Sie
sich
„Entspannen Sie sich einfach!“ Wie oft haben Sie das schon
gehört? Vermutlich hatte die wohlmeinende Person, die diesen Rat
gegeben hat, nicht mit den gleichen Problemen zu kämpfen.
Um aber der Wahrheit die Ehre zu geben: Entspannung ist wichtig für
Ihre Gesundheit – und sie kann Ihnen sogar helfen, schwanger zu
werden. Einige Frauen behaupten sogar, sie wurden erst
schwanger, nachdem sie gelernt hatten, sich zu entspannen.
Leider gibt es keinen schlagenden Beweis dafür, dass Entspannung
eine Empfängnis herbeiführen kann. Trotzdem: Zu lernen, sich zu
entspannen, kann Ihnen dabei helfen, mit Stress und Ängsten besser
umzugehen. Es wird Ihnen dabei helfen, einen gesunden
Blickwinkel zu finden und Anspannung in Ihrem Leben
abzubauen.
Hier sind einige Anregungen für den Anfang:
- Nehmen Sie Yoga
-
oder Tai-Chi
-Unterricht.
- Ziehen Sie Meditation in Erwägung. Sie können
die Grundlagen aus einem Buch oder von Ihrem geistlichen Berater
erlernen.
- Versuchen Sie es mit progressiver
Muskelentspannung. Dazu spannen Sie einen Muskel zunehmend an, um
ihn danach zu entspannen. Sie können bei den Zehen beginnen
und aufwärts vorgehen, oder am Kopf und sich abwärts
vorarbeiten.
- Fragen Sie Ihren Arzt nach spezifischen
Entspannungstechniken, wie Atemübungen
oder kreativer
Visualisierung.
Vielleicht klingt das ein bisschen
paradox. Es kann schon ein wenig anstrengend sein,
Entspannungsübungen zu erlernen! Aber das ist es wert – und
die Resultate sind es auch.
Stress & Fertilität
Total gestresst? Bloß keinen Stress deswegen – Sie sind in
guter Gesellschaft!
Und schon wieder so ein Spruch wie aus dem Munde zahlloser
Cocktailphilosophen.
Dennoch: Wenn Sie sich gestresst fühlen – Sie sind nicht allein
damit. Forscher meinen, dass einige Frauen, die eine
Kinderwunschbehandlung in Anspruch nehmen, ein höheres Stressniveau
haben als jene, die an Krebs oder an einer anderen
lebensbedrohenden Erkrankung leiden.
Und jetzt die gute Nachricht: Unfruchtbarkeit verursacht zwar
Stress, aber der Umkehrschluss ist nicht unbedingt
zutreffend.
Stress kann den Eisprung beeinflussen und natürlich auch die
Libido, und Stresshormone beeinflussen den Hypothalamus, jene
Drüse, die Sexualhormone produziert. Allerdings gilt es nicht
als bewiesen, dass Stress Unfruchtbarkeit verursacht.
Trotz alledem ist es wesentlich, dass Sie Ihren Stress in Schach
halten. Er kann Ihrem Körper Nährstoffe rauben, Ihr
Immunsystem schwächen, Magenprobleme verursachen und zu
Depressionen und Angstzuständen führen. All das kann man
natürlich nicht gebrauchen, wenn man sich auf eine Empfängnis
vorbereitet!
Es gibt unterschiedliche Strategien zur Stressbewältigung. Einige
davon haben wir im Pop-Up-Fenster zusammengefasst. Wenn der
Stress jedoch überhand nimmt, sollten Sie eventuell Beratung in
Anspruch nehmen, insbesondere von jemandem, der mit Frauen
arbeitet, die sich eine Schwangerschaft wünschen.
Woran können Sie erkennen, ob Sie Beratung brauchen? Wenn Ihre
Beziehungen angespannt sind, wenn Sie fortwährend über ein Kind
grübeln, oder wenn Sie sich für länger als ein paar Wochen hindurch
deprimiert fühlen. Dann kann Ihnen ein Berater eventuell
helfen. Ihr Arzt kann Ihnen eine geeignete Ansprechperson
empfehlen. Sie können dies allein, oder gemeinsam mit Ihrer
Partnerin/Ihrem Partner tun. Sie können dabei nichts verlieren
– außer Ihren Stress!
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