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Kinderwunsch

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Das Gehirn regelt mit Hilfe der Hormone den weiblichen Zyklus

Das Gehirn ist wie bei allen biologischen Rhythmen in unserem Körper auch bei den Fortpflanzungsvorgängen die oberste Leitzentrale. Die Rolle wird verständlich, wenn man weiß, dass in unserem Gehirn alle äußeren und inneren Reize aufgenommen und verarbeitet werden. Auch die Steuerung unserer Emotionen und Gefühle wie Liebe, Erregung und Lust ist Aufgabe des Gehirns.

Am Anfang des weiblichen Zyklus steht das Hormon GnRH (Gonadotropin releasing Hormone), auch Freisetzungshormon genannt). Es wird im Gehirn ausgeschüttet und veranlasst in einem anderen Bereich des Gehirns die Freisetzung der Fruchtbarkeitshormone FSH (Follikel stimulierendes Hormon) und LH (luteinisierendes Hormon). Beide Hormone wirken über das Blut auf die Eierstöcke. Das Einhalten einer bestimmten Reihenfolge bei der Hormonfreisetzung ist wichtig, weil nur auf diese kontrollierte Weise die Voraussetzung für eine erfolgreiche Schwangerschaft geschaffen werden kann.


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Letzte Änderung:20.04.2009