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Ernährung

Das alte Sprichwort „Du bist, was Du isst“ trifft ganz besonders auf das Thema Fruchtbarkeit zu.

Dies spielt sich auf zwei Ebenen ab: 

  • Eine ausgeglichene Ernährung, beruhend auf den fünf Nahrungsmittelgruppen, wird Ihnen ein größeres Gefühl von Wohlbefinden bescheren und dazu beitragen, dass Sie mit Stress und Gefühlshöhen- und Tiefen während der Behandlung besser umgehen können.
  • Studien belegen auch, dass die Erhaltung eines gesunden Gewichtes auf der Grundlage einer vernünftigen Auswahl aus den fünf Nahrungsmittelgruppen helfen kann, Ihre Chancen auf eine Empfängnis zu verbessern, da Gewichtsverlust eng mit dem Hormongleichgewicht gekoppelt ist, das für einen regelmäßigen Eisprung benötigt wird.
Hier ein kurzer Überblick über die fünf Nahrungsmittelgruppen: 

  • Eiweißhältige Nahrungsmittel  (Fleisch, Geflügel, Fisch, trockene Bohnen, Eier und Nüsse).  Eine absolut wesentliche Nährstoffquelle für Sie und das ungeborenen Kind.
  • Gemüse (insbesondere Blattsalat, Brokkoli, grüne Erbsen, Kürbis, Süßkartoffel und Bohnen).  Lebenswichtige Vitamin- und Mineralspender so wie notwendige Ballaststoffe in Ihrer Ernährung.
  • Obst (insbesondere Orangen, Grapefruits, Zitronen und frisch gepresste Fruchtsäfte).  Wichtige Vitamin-C und Folsäurequellen.
  • Getreideprodukte (Reis, Pasta, Vollkornprodukte und Kekse). Diese Nahrungsmittel liefern Kohlehydrate, die Hauptenergiequelle des Körpers.
  • Milchprodukte (Milch, Käse und Joghurt). Kalziumspender, wichtig für starke Knochen und gesunde Zähne. Bevorzugen Sie dabei entrahmte Milch und andere fettarme Milchprodukte.
Entgegen der landläufigen Meinung, gibt es wenig wissenschaftliche Belege für Behauptungen, dass gewisse Nahrungsmittel die Fruchtbarkeit fördern. Die einzige Ausnahme ist Zink. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Zinkmangel sowohl die männliche als auch die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann. Wenn man die empfohlene Tagesmenge an Zink (15 mg pro Tag) zu sich nimmt, kann dies helfen, ihren „Zeugungsapparat in Schuss“ zu halten. Zinkreiche Nahrungsmittel sind etwa Austern, Sardinen, Steaks und Geflügel. Vegetarier können zu Leguminosen greifen (getrocknete Bohnen, Augenbohnen, Linsen, Soja- und Vollkornprodukte) um ihren Zinkbedarf zu decken. Ihr Arzt kann Sie am besten bezüglich Ihres spezifischen Ernährungsbedarfs während der Behandlung beraten.


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Letzte Änderung:02.08.2010